Overlay

Der Flow! So kommst Du rein!

Der Flow! So kommst Du rein!

Das Flowgefühl – ein Gefühl, ein Erlebnis voll im Moment zu sein.

Insbesondere beim Ausdauersport ein Gefühl von schier grenzenloser Energie und Kraft. Ein Gefühl ewig so weiter machen zu können.

Jeder der schon einmal einen Flow erlebt hat, z.B. beim Laufen, möchte diesen Floweffekt beim nächsten Lauf wieder erleben. Leider wissen viele nicht wie sie wiederholt gewollt in den Flow kommen können. Dieser Artikel wird dir die Antworten liefern, die es auch dir ermöglichen werden deine Flowfähigkeit bewusst zu trainieren.

Was passiert bei einem Flow?

Wenn Du dich im Flow befindest, dann weist ein Flow folgende charakterliche Merkmale auf:

  • Du fühlst dich den gestellten Anforderungen deiner ausgeführten Tätigkeit (Laufen, Tennis spielen, …) komplette gewachsen. Du bist dir deiner Fähigkeiten und Kompetenzen voll bewusst. Es gibt keine Selbstzweifel!
  • Deine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung ist auf das Wichtigste fokussiert.
    (Die Strecke vor dir, du verfolgst intuitiv mit den Augen den Ball, … .)
  • Du nimmst dein Handlungsfeedback vollkommen erfolgreich und erfüllend wahr.
    (Jeder Kontakt zum Boden motiviert und erfüllt dich weiter zu laufen, der Tennisball kommt dort an wo Du ihn hinhaben wolltest, … .)
  • Diese Handlungen und Wahrnehmungen (Feedback) verschmelzen ineinander.
  • Störgeräusche, Zwischenrufe (z.B. im Wettkamp) etc. werden zwar wahrgenommen, doch sind irrelevant für dich.
  • Du verlierst das Zeitgefühl – Zeit spielt keine Rolle für dich.
  • Dieser Zustand und dein Handeln führt dich in eine vollkommene Zufriedenheit und in ein Glücksgefühl.

Oder kurz gesagt:
Du gehst voll und in ganz in deinem Tun auf – erlebst Freude und Leichtigkeit bei der Ausführung. 😉

Wie kann man diesen Floweffekt nun trainieren? Die meisten Sportler erleben dies im Training oder Wettkampf zufällig – der Flow stellt sich irgendwie von selbst ein.

Nun, bei dieser fokussierten Aufmerksamkeit während des Flow handelt es sich um einen Trance Zustand. Fokussierte Aufmerksamkeit ist Trance. Ob sich nun der Yogi auf seine Atmung konzentriert und den Atem durch den Körper schickt, oder der Läufer voll und ganz auf das Abrollgeräusch seiner Schuhe fokussiert ist, ist letztlich dasselbe. Die Herausforderung dabei ist, sich voll und ganz auf die Atmung oder das Geräusch zu konzentrieren ohne sich von Außen oder den eigenen Gedanken ablenken zu lassen.

Das lässt sich trainieren!

Eine Technik die sehr zielgerichtet und reproduzierbar mit der gezielten Aufmerksamkeit arbeitet nennt man Hypnose. Über das Erleben von hypnotischer Trance macht man die Erfahrung, dass es möglich ist zielgerichtet in einen Trancezustand zu gelangen und über entsprechende Innere Bilder erhält man Zugang zu gespeicherten Gefühlen und Erfahrungen. Diese werden in der Regel anfangs von einem Hypnotiseur suggeriert (vorgegeben).

Im weiteren kann auf Basis der gemachten Tranceerfahrungen jeder lernen, über div. Selbsthypnosetechniken selbst ein Trance auszulösen. Ein wichtiger Hinweis an der Stelle: wenn man sich in Hypnose / Trance befindet liegt man nicht regungslos dar, wie Du es vielleicht aus den Medien kennst. 😉 Nein, Du kannst dich in einer Hypnose / Trance befinden und dabei sehr wohl körperlich aktiv sein.

Wenn Du dann die Selbsthypnose Techniken beherrscht, wirst Du in der Lage sein über entsprechende „Anker“, deinen Flow gezielt auszulösen.

Fang mit dieser Übung an und löse einen Flow aus.

Abschließend habe ich noch eine Übung für dich, die dich unter Umständen bereits bei deinem nächsten Lauf in einem Flow führen kann:

  • Wähle eine Laufstrecke die Du bereits gut kennst.
  • Laufe los.
  • Wenn Du dich warm gelaufen hast, konzentriere dich abwechselnd und wiederholend jeweils 15 – 30 sek. auf …. 
    • … was Du siehst
    • … was Du hörst
    • … was Du riechst
    • … was Du fühlst
    • … wie deine Füße den Boden berühren

Beginne von vorn.

Wenn Du diese einige Minuten machst (die Reihenfolge spielt keine Rolle), dann wirst Du direkt oder mit etwas Übung in den Flow kommen. Vielleicht stellt er sich nur ein paar Sekunden oder Minuten ein, aber wenn Du diese Übung über ein paar Wochen wiederholst, wirst Du einen immer leichteren und länger anhaltenden Zugang zu deinem Flow bekommen.

Viel Spaß dabei und wenn dir dieser Artikel weiter geholfen hat, freue ich mich über eine Rückmeldung von dir.

Beste Grüße
Sascha 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Referenzen

Daniel Keil (30)

Das Coaching mit Sascha hat mir dabei geholfen meinen Sturz wieder aus dem Kopf zu bekommen, so dass ich mich wieder zu 100% auf das Fahren konzentrieren kann.

Daniel Keil (30), Motorradrennfahrer

Elena Schianenko (31)

Beim freien Training haben Zuschauer mich verunsichert und ich war dadurch oft abgelenkt. Sascha konnte mir die Unsicherheit nehmen und hat mich gestärkt, so dass ich heute beim Training einen freien Kopf habe!

Elena Schianenko (31), Muay Thai (Thaiboxen)

Yvonne Plewka (15)

Ich war vor Wettkämpfen oder teilweise vor dem Training sehr aufgeregt. Durch das mentale Training habe ich gelernt besser damit umzugehen und konnte somit bessere Ergebnisse erzielen, bzw. die Leistungen aus dem Training ebenfalls in Wettkämpfen umsetzten.

Yvonne Plewka (15), Leichtathletin

Scroll Up